spree:geflüster

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Maskenball

Oktober 31, 2011 von Peter Dessin abgelegt in: Geschrieben., GLitterarisches.

Die Frauen ihrer Männer sterben aus

Ein bunter Regen biegt sich übers Meer

Wie eine Brücke. geht von Haus zu Haus

Die Kinder haben keine Eltern mehr

 

Und schwarze Männer fliegen auf den Mond

Der Fluss nimmt seine Arme aus dem Bett

Und taut die Wüsten auf. die er bewohnt

Die Sonne hockt im Zelt und lächelt nett

 

Und murmelt matt: ich mach doch alle gleich

Im Abendlicht. Die weißen Nebel glühn

Die weisen Steine werden leicht und weich

Und fangen („Träumen müssen!“) an zu blühn

 

Die Masken fallen. keine. die dir glich

Wenn ich dich doch nur sehen könnte. dich

 

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Ein Satz nur noch

Juni 19, 2011 von Peter Dessin abgelegt in: Geschrieben.

Wenn man, so wie ich, altersbedingt und auch sonst irgendwie, wenig Zeit hat, oder sich die Zeit, die man hat, schlecht einteilt oder, was auch vorkommen kann, sie vertrödelt mit mehr oder weniger unsinnigen (andere sagen: komplett unnötigen, respektive weglassenswerten) Tätigkeiten, oder, was auch vorkommen kann, diese wenige Zeit verträumt, verschläft, versäuft, …, dann kann man, so wie ich, das Fehlen der restlichen Zeit damit kompensieren, indem man, so wie ich, nur ganz, ganz kurze Texte schreibt, solche, bei denen ein Lidschlag schon eine ganze Zeile auszulöschen imstande ist, solch kurze Sätze, die einen versucht machen, gaaaanz langsam zu reden, damit der Zuhörer sie nicht beim Einatmen überhört, damit sie überhaupt wahrgenommen werden können, wenn man also, so wie ich, aus solch altersbedingter etc. Lage heraus immer in der Versuchung ist, sich kurz zu fassen (man ist ja schließlich kein Thomas Mann), dann, geneigter Leser, solltest auch du, der du dich immer herum plagst mit der Schwierigkeit vermeintlich einfacher Satzkonstruktionen, dann solltest auch du, so wie ich, dich darin üben, kurze, klare, überschaubare und möglichst wenig verschachtelte (wobei dieses Wort allein mich schon zu neuen Diskursen hinreißen könnte) Sätze, ja quasi Ein-Satz-Sätze! auf’s Tapet zu bringen, auf das der geneigte Leser, zu dem ja auch du dich zählst, so du noch nicht weggenickt bist, mit einem Kopfnicken reagierst oder wenigstens mit einem – und sei es auch nur geheuchelten – wohlwollenden Lächeln, wenn man also, so wie ich (um es abzukürzen: siehe oben)…, dann ist es ganz klar, dass man (insbesondere ich) immer versucht ist, alles, das Einfache wie auch das Schwierigste, in einen einfachen Satz zu packen.

Schreiben wir eine Pornogeschichte!

Januar 29, 2010 von Peter Dessin abgelegt in: Geschrieben.

Haben Sie sich schon mal mit dem Gedanken getragen, eine Pornogeschichte hinzulegen? Nichts schwieriger als das. Voraussetzung ist, dass Sie über ein höchstens durchschnittliches Schreibtalent verfügen, nicht zu  viel Phantasie haben und sich strikt an gewisse  Grundgesetze halten. Das Folgende ist als erste Grundanleitung gedacht.

„Ich habe alles erlebt, was ein Weib im Bett, auf Tischen, Stühlen, Bänken, an kahle Mauerecken gelehnt, im Grase liegend, im Winkel dunkler Haustore, in Chambres séparées, im Eisenbahnzug, in  der Kaserne, im Bordell und im Gefängnis nur erleben kann.“

Dem Bekenntnis der Josephine Mutzenbacher entnehmen Sie, dass dem Pornoroman keine Örtlichkeit zu unpassend ist, um ins Geschehen einbezogen zu werden; bespritzen Sie die Welt mit klebrigem Nass aus ihrer Pornofeder! Allerdings muss die Umgebung durchaus zweitrangig bleiben; wie alle Details, die die nicht zur Hauptaktion gehören, soll sie bloß Realität vortäuschen. Das gestalterische Problem besteht für Sie darin, dass Sie wollüstige Szenen nicht aneinander reihen können, sondern dass Sie sie vorbereiten, die Lücken zwischen ihnen mit Bruchstücken aus der Realität aufschütten müssen. Frisst Ihnen dieser Teil zuviel Raum, droht Ihre Geschichte entpornoisiert zu werden und in eine andere Gattung der Trivialliteratur überzugehen.

Misslungen, aus der Ästhetik des Porno betrachtet, ist etwa die Geschichte jenes anonymen Kollegen, der volle acht Seiten braucht, bis er das Fräulein Else in der gewünschten finanziellen Abhängigkeit des Lüstlings hat und sie diesem als Hörige vorführen kann, während er den Leser mit nur knappen zwei Seiten Sado-Maso um die Erwartung betrügt; das Füllmaterial drängt den zarten Hintern des Fräulein Else an den Rand des Geschehens.

Die Kommerzienrätin flüsterte: “Komm, küsse mich!” Die Beiden umarmten sich innig, die sonderbare Liebe machte aus Herrin und Dienerin zwei gleichgestellte Geschöpfe.

Unsere wichtigste Devise: “ran-an-den-Speck” ist für das Figurenarsenal von entscheidender Bedeutung. Beschränken Sie sich auf die zwei Hauptpersonen und führen Sie weitere Mitspieler nur ein, wenn sie notwendig sind, um die beiden zu kuppeln. Wenn jedoch ein Freund oder eine Dienerin die Szene betreten muss, lassen Sie die Gelegenheit nicht vorübergehen, um mit ihnen rasch ein, zwei Nummern durchzuprobieren; das erhöht den Reiz der Abwechslung und ergibt einen tieferen Sinn. Da die Mitspieler allein durch das Wesentliche, die Sinnlichkeit, miteinander verbunden sind, ohne dass sie durch emotionale, berufliche, klassenspezifische Eingrenzungen behindert würden, finden sie den Weg rasch zueinander und nehmen Paarungen leicht auch zu dritt oder zu viert vor.

Hüten Sie sich davor, Persönlichkeiten darzustellen, das lenkt ab auf Nebensächliches und nimmt Ihnen die Möglichkeit, den Menschen zu seiner Ungebundenheit, zu seiner Freiheit zu gestalten. Zudem würden Sie sich fixieren, blieben Sie an ihren Figuren hängen.

Nichts Langweiligeres für den Leser als dies! Insbesondere für den Romanschriftsteller gilt die Regel: Wechsle die Personen für alle Passionen! Die verschiedenen Stellungen sind rasch erschöpft, zu ihrer Wiederholung braucht es neue Leute, eine neue Umgebung.

Füllen Sie also die frei werdenden Plätze mit Material auf, das noch erotischer, noch pikanter, noch ausgefallener im Geschmack ist. Die Grenzen des Möglichen sind schnell erreicht, zugegeben. Ihr einziger Ausweg ist also der rasche Wechsel. Er verhindert, dass der Leser sich einmischt; lassen Sie einen  Film abrollen, Ihre Leser sind anonyme Voyeurs, die sich in keiner Weise exponieren wollen, weder durch Identifikation mit einem Helden noch durch Reflexion des Geschehens. Halten Sie deshalb Ihre Figuren aus ernsthaften Problemen oder gar gegenseitigen Konflikten heraus, stellen Sie echt Zwischenmenschliches dar, lassen Sie die Partner sich stets vollkommen ergänzen wie in einer Musterehe. Erinnern Sie sich der Puppe, mit der Sie in Ihrer Kindheit spielten und die Ihr treuester Freund war? Nehmen Sie die als Vorbild.

Erst riss ich sie nochmals in meine Arme, nahm sie dann und trug sie auf ein mit vielen Kissen belegtes Bett. Ich ließ sie aufrecht sitzen und kniete mich zu ihren Füßen. Bedächtig löste ich die Strümpfe, zog ihr dann  das Höschen aus und stellte Helena auf den Teppich. Nun verhielt ich einen Augenblick, um ihren nackten Busen, der so voll aus diesem zarten Mädchenkörper heraus quoll, zu betrachten. Da sah ich auch schon die ersten tiefschwarzen Haare. Nun lag Helena nackt vor mir.

Aber, werden Sie einwenden, ganz ohne Schatten ist das Leben nun einmal nicht! Einverstanden, malen wir die Schatten – nur nicht zu dick auftragen. Wir sind schließlich keine Pessimisten (weil: Optimisten sind zufriedene Leute). Josephine Mutzenbacher bringt es fertig, ihn ihren  Bekenntnissen zwischen zwei Ficks in einem einzigen Satz den Tod ihrer Mutter einzublenden:

So standen die Dinge, als meine Mutter plötzlich starb.

Wäre der Verfasser – nach einer Behauptung von Karl Krauss – nicht Felix Salton, der als “Bambi”-Autor von einer gewissen Sentimentalität nicht losgekommen ist, er hätte geschrieben: “So standen die Dinger, als meine Mutter plötzlich starb”, womit er selbst diese artfremde Aussage noch den Pornogesetzlichkeiten untergeordnet hätte; es wäre wahrlich der größte Satz in der Geschichte der Pornoliteratur geworden.

Es gibt keine Situation in der Literatur, wo die Erwähnung des Geschlechtsaktes nicht angebracht wäre. Dieser gehört zum  Leben wie Niesen und Verdauen und genau deswegen können  Sie ihn mit allerhand Tätigkeiten kombinieren, eine Methode, welche das rein Mechanische daran plastisch zum Ausdruck bringt. Während die lüsterne Gouvernante im gleichnamigen Roman eines Anonymos sich mit dem Kitzler der Dienerin  abgibt, bekennt diese – nein! nicht ihre Liebe, nicht so abgeschmackt! – ihre Beobachtung an einem Mord. Hier kommt der flache Beischlaf prächtig heraus, Gedanken und Gefühle beider Beteiligten sind anderswo, dem Leser präsentiert sich ein sterilisierter Akt: gereinigt von allem, was an Zufällig-Menschlichem noch mitschwingen könnte.

Für Ann war die Liebe so selbstverständlich wie Essen, Trinken oder Atmen. Wenn ihr ein Mann gefiel, zierte sie sich nicht lange. Und es machte ihr Spaß. Viel Spaß sogar. Für sie war das Lieben eine Kunst, und sie hatte sich stets bemüht, es zur höchsten Meisterschaft zu bringen. Sie hasste alles Mittelmäßige. Sie hatte ihr Examen mit Erfolg bestanden, und sie wollte es auch im Leben – und in der Liebe – zu etwas bringen.

Der Schluss? Es bieten sich zwei Lösungen an, der repetierende und der endgültige Schluss. Die Kurzgeschichte und das einzelne Romankapitel lassen Sie mit Vorteil nach dem Höhepunkt rasch verenden, dies animiert den Leser zum Weiterlesen. Beim Finish des Romans wirkt dies dagegen unbefriedigend. Hier rasch ein ideales Paar konstruieren und Liebe hinein pumpen. Liebe! Zärtlichkeit! Glück! Ehe! in Aussicht stellen.

Und dann rasch weg – zum nächsten (Groschen-)Roman.

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Und in der nächsten Lektion: “Wie werde ich ein Pornostar”.

Traumlesung.

Oktober 16, 2009 von Peter Dessin abgelegt in: Geschrieben., GLitterarisches.

Klaus, fünfunddreißig Jahre, von Pegasus beflügelt, besitzt den Drang, als Autor berühmt zu werden. Aber aller Anfang ist schwer. Verlage pflegen wohl, und auch das nur in begrenztem Umfange und, dies sehr ausgiebig, anerkannte Klassiker zu drucken – nicht aber den ROMAN von Klaus.

Seine Manuskripte kommen, wenn überhaupt, nach sechsmonatiger Anstandszeit dank Rückporto an den Absender.

“Ein beachtliches Werk, sehr unterhaltsam, informativ…” lauten hektographierte Begleitschreiben. Unterschrift: Annimi Klein, Lektorat.

Insider kennen Annimi, bis vor zwei Wochen stets mittäglich anzutreffen in den einschlägigen Cafés der “scene”, einst am Band einer landesweit unbedeutenden Fotofabrik, später Garderobiere am Theater, jedem bekannt Aussehenden vertraut-freundlich zunickend. Von Kunst keine Ahnung, wozu auch? Irgend jemand muss ja zurück adressieren.

Was tun? Klaus befragt sich und andere, vernimmt den Rat, im Feierabendheim zu lesen und dort bekannt zu werden. Die Heimleitung freut sich, dass der Autor weder Anleitungen zum Basteln volkstümelnder Untersetzer und Topflappen noch Kaffeeservices für fünfzig Personen den geistig leicht abgebauten Mitbürgern aufschwatzt. Der ROMAN, da noch ungedruckt, ist ebenso unverkäuflich. So verbleibt das Taschengeld der Heimkantine.

Begeistert liest Klaus, sein Gesicht rötet sich vor Freude. –
Nach dem ersten Kapitel blickt er gespannt ins Auditorium, erschrickt. Oma in vorderster Reihe ist soeben sanft entschlafen, wird, einem alten Möbel gleich, fortgeräumt.
Nächstes Kapitel. Das Spiel wiederholt sich: Stühle ohne Menschen, Schwestern mit Bahren. Drittes Kapitel: Sein literarischer Hit-Saal ist entleert.

Hatten ergreifende Dichterworte die Heiminsassen getötet? Trägt der Autor Schuld am Desaster? Schreckliche Gedanken, deprimierend. – Fluchtartig verlässt Klaus den Raum.

Die Türe des Nebenhauses ist offen. Ob sich hier Zuhörer finden? Klaus sieht sich im Schlachthaus, Fleischerhaken an den Wänden, an denen Bücher hängen. Blut tropft. Sein ROMAN – Wurst soll daraus werden. Er kann sich nicht beherrschen, fasst die Bücher an und wird sofort verhaftet. Fingerabdrücke beweisen Terrorismus und Schuld. Harmlose versteckte Anspielungen werden gerügt, Klaus ROMAN, noch ungedruckt, schon verwurstet, auf den Index gesetzt. Schreib-, und ergo Berufsverbot als mildeste Strafe. Autoren leben gefährlich, schon immer.

Ein Polizist erscheint, führt Klaus auf die Straße. Dort eilen Passanten, tragen Bücher unter den Armen, seinen ROMAN. Doch als Autor zeichnet ein bekannter Kritiker. Niemand glaubt KLaus. Alle beschimpfen ihn als Abschreiber.

PLAGIAT heißt die Anklage.
”Hohes Gericht,” ruft der wirkliche Romanverfasser, “Ich bin unschuldig!”
”Das behaupten alle.” lautet die lakonische Antwort.
Richter und Beisitzer sind weiblich, lachen höhnisch. Sie beginnen sich zu entkleiden. Ein Novum in der Justiz.
Die Richterin in roter Robe, darunter nur bloße Haut, ergreift die Protokollantin, verschwindet mit dieser im Nebenraum. Die Hauptbeisitzerin, eine Wirtin, verliest die Anklageschrift: “Der ROMAN hat die Belange emanzipierter Frauen nicht berücksichtigt, wer sich als Autor ausgibt, steht demzufolge die Schuld ein und muss bestraft werden.”

“Was ist Emanzipation?” will Klaus wissen.
Die Frauen im Saal lachen. “Emanzipation bedeutet ständigen Wechsel. Männer gleichen Pappbechern mit schalem Bier auf dem Rummelplatz. Devise: Ex und Hopp! Wer die moderne Zeit verschläft, ist zum Schreiben nicht befugt.”
Die Zuhörerinnen stimmen ein Lied an: “Sein Ding zu klein / rutscht nirgendwo rein / bumsbums ganz keck / wir schneidens ihm weg.”

Klaus weiß nicht, was der Text bedeuten soll, empfindet ihn nur als peinlich. Er schließt die Augen. Der Gesang verstummt, es ist totenstill. Langsam öffnet er die Augen wieder.

Er findet sich in einem Gewächshaus, voller Grünranken, anstelle Blumen gedeihen kleine, mittlere, große Bücher. Sein ROMAN. Wissenschaft, auch grandios, wird nicht mehr gedruckt, besagt ein Schild. Stattdessen werden Texte in Pflanzen genetisch verankert, wachsen unablässig. Ökologische Methode.

Die Freude währt nicht lange. Gärtnerburschen erscheinen, reißen die Bücher unreif ab, reißen die Pflanzen aus der Erde. “Halt, Freunde, mein ROMAN, er muss noch ausreifen!” ruft der Autor, doch die Burschen schütteln den Kopf.

“Es war ein Flopp, Herr Klaus, nur Tomaten braucht der Mensch, keine Literatur.”
”Aber Bücher enthalten den Fortschritt! Ohne Bücher keine Bildung, ohne Bildung kein Wissen, ohne Wissen kein Fortschritt!”
”Unsinn, lieber Freund. Die Welt hungert nach Tomaten, die allein sind gefragt. Was das Lesen betrifft, haben sogar Abiturienten davon keine Ahnung ––– aber ALLE LIEBEN TOMATEN!”

In diesem Augenblicke wachsen Klaus diese Nachtschattengewächse aus dem Körper, tragen sofort rote, dicke Früchte, die die Gärtner gierig ernten. Dabei reißen sie dem Literaten stückweise Arme und Beine vom Leib. Es schmerzt, er schreit um Hilfe.

Der berühmte Kulturpolitiker – bekannt aus Fernsehen und Zeitung – erscheint und gratuliert dem Torso. “Wir verleihen Ihnen hiermit enen Pris für die gute Leistung,” ertönt es, dann hängt Klaus ein goldenes Blech um den Hals.
“Ohne Hände, ohne Füße… was nützt mir da der Kunstpreis?” jammert der so Dekorierte. Anwesende lachen schallend, so dass die Scheiben des Glashauses zerspringen. ”Wer nicht schreibt, erhält Auszeichnungen. Moderne Literatur ist Nicht-Literatur. Schreiben muss verhindert werden!”

Eine total desolate Welt, denkt Klaus. Traum oder Realität? Er wird es nie erfahren, hat doch diese schöne Welt soeben verlassen.

“Unser verehrter Gast scheint nicht mehr zu leben”, ruft Oma aus der ersten Reihe. Schwestern eilen herbei. “Verhungert”, stellt der Heimarzt fest.
Die Zuhörer verlassen den Raum, die Abendsuppe ist aufgetragen. Mehlklößchen in Sauerampferbrühe. Delikat für jene, die Lust verspüren. Schade, die Portion des Dichters bleibt übrig, wird verteilt. Ein nicht mehr benötigtes ROMANmanuskript heizt den Küchenherd.

Autoren leben gefährlich.

Älsbäd gäd ankäfn

Oktober 06, 2009 von Peter Dessin abgelegt in: Geschrieben., GLitterarisches.

 

fläschd sä

häm fläschd ä

sä fläschd

 

häm sä fläschd fläsch

schwänäfläsch

 

 

kän fläsch

häm käns

sä häm kän schwänäfläsch

 

ä

 

häs hätä hä

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